Archive for July, 2007

Africans in academia: Diversity in adversity

Grada Kilomba analyses hierarchies of race and gender with respect to the privileging of authority, scholarship and knowledge production. ‘Academia is not a neutral location’, she says. Derived from her experiences of working in Germany, her comments are widely applicable to debates about academia, identity, power, the centre and the periphery. [AfricAvenir/ Pambazuka]

Freitag 13. Juli, 22:30 Uhr: Les Saignantes – Premiere der deutschen Fassung

AfricAvenir und AFRICOME zeigen Jean-Pierre Bekolos Film “Les Saignantes” (Die Blutenden) erstmals in der französischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Beim Filmfestival in Ouagadougou gewann “Les Saignantes” in diesem Jahr den zweiten Preis. Nach der Filmvorführung findet im T-Werk ab 0.15 Uhr eine Diskussion mit dem Regisseur statt.

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Les saignantes (« The Bloodlettes ») by Jean-Pierre Bekolo

At first glance, one might well wonder if Les saignantes is a pedantic fantasy or if it really carries meaning. But, looking closer, its originality explodes, writes Olivier Barlet. [Africultures]

Samstag: 14. Juli, 14 Uhr: Der kamerunische Film – Autorenkino par excellence (Vortrag)

Vortrag von Julien Enoka-Ayemba über die Geschichte der kamerunischen Filmindustrie, die vor allem in den 1960er und 1970er Jahren eine Hochphase erlebte. Die Kürzung der staatlichen Filmförderung Anfang der 1990er Jahre bedeutete einen herben Schlag für die Industrie und führte in der Folge zu einem starken Rückgang der lokalen Filmproduktionen.

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Samstag: 14. Juli, 19 Uhr: Ferien in der Heimat (Vacances au Pays) von Jean-Marie Teno

“Vacances au pays” ist eine tagebuchartig gestaltete Reise, auf der sich der Filmemacher Jean-Marie Teno nach Jahren der Abwesenheit zurück in seine Heimat Kamerun begibt. Er ist auf der Suche nach dem Fantasma der Modernität, von dem sein Volk besessen ist. Mit spitzer Zunge, Ironie und einer gewissen Traurigkeit analysiert Teno den Entwicklungsbegriff, der in Afrika mit einer “tropischen Modernität” in Verbindung gebracht wird: Alles, was aus Europa oder Nordamerika kommt, ist modern, alles was heimisch ist und gleichzeitig archaisch, muss verschwinden.

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Samstag 14. Juli, 20.30 Uhr: “Hass beschört Krieg, Liebe schenkt Leben” (lesung)

Wir haben Ruanda erlebt und den Kosovo. Innerhalb desselben Volkes wurden Mitmenschen zu Feinden, aus Nachbarn und Freunden wurden „Kakerlaken“, die es auszurotten galt. Auf globaler Ebene mussten die USA den islamischen „Terroristen“ im Irak zeigen, wie unerbittlich man gegen Feinde vorgehen kann. Der Tod des Feindes zählt nicht. Ihm weint man nicht nach. Hass beschwört Krieg. Doch auch dieser Feind kam eines Tages zur Welt, mit Liebe und Freude von den Eltern und Verwandten empfangen. Das Licht der Welt erblicken, daran teilnehmen und wachsen, Liebe erfahren, gestärkt sein, sich entfalten. Liebe schenkt leben.

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Samstag, 14. Juli, 22 Uhr: Kamerunische Kurzfilme: „L’honneur des femmes“ und „Les footballeuses du Cameroun“

„Die Liebe kennt kein Alter“. Doch Alain ist viel älter als Aline. Als verheirateter Familienvater möchte er seine Frau für seine Maitresse Aline nicht verlassen. Diese versucht jedoch alles, um ihn für sich zu gewinnen. Im Stile nigerianischer Homevideo-Produktionen richtet sich „L’honneur des femmes“ von Bassek Ba Kobbhio vor allem an ein junges kamerunisches Publikum. In „Die Fußballspielerinnen Kameruns“ von Honoré Noumabeu geht es um die Probleme, denen sich der kamerunische Frauenfußball gegenüber sieht. In einem Land, in dem der Fußball König ist, sehen manche den Frauenfußball als Affront gegen die Männerwelt.

Sonntag: 15. Juli, 12 Uhr: “Afrika in den Medien – Zerrbild oder Wirklichkeit?” (Podiumsdiskussion)

Kriege, Katastrophen, Korruption – das sind die Themen, die Presse und Rundfunk hier zu Lande allzu gern besetzen, wenn sie aus den Ländern Afrikas berichten. Doch ist dieses Bild ein realistisches? Mit: Uschi Eid (MdB, Bündnis 90/Grüne, und Vorstandsmitglied der Deutschen Afrika Stiftung), Bartholomäus Grill (Journalist, “Die Zeit”), Moktar Kamara (Kulturphilosoph), Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung), Kum’a Ndumbe III. (Politologe und Schriftsteller), Klaus Rost (Chefredakteur “Märkische Allgemeine Zeitung”).

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Sonntag: 15. Juli, 16 Uhr: Douala Jazz mit Zebson Pindy and friends

Wenn Zebson Pindy (Kamerun) und die Sängerin Dolly aus Madagaskar am Sonntagnachmittag mit weiteren illustren Gästen ihre Session anstimmen, wird der Schirrhof zur Jazzbühne. Zebson verbindet in seiner Musik ‚klassischen’ Jazz mit kamerunischen Musikstilen wie Essewé, Sekele, Bikutsi und natürlich auch dem seit Manu Dibango weltberühmten Makossa.

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Um Nyobè est un martyr africain des indépendances

Achille Mbembe donne son regard sur l’héritage laissé par le leader indépendantiste camerounais Ruben Um Nyobè. [Grioo]