Archive for February, 2006

African Perspectives: Quartier Mozart

Im Rahmen der Filmreihe „African Perspectives“ laden AfricAvenir International, die Initiative Südliches Afrika (INISA) und der South African Club Berlin am Sonntag, den 26. Februar, um 17.15 Uhr zur Filmvorführung von Jean-Pierre Bekolos ‚Quartier Mozart’ in das Berliner Filmtheater Hackesche Höfe, mit anschließender Diskussion, ein.

Quartier Mozart
Regie: Jean-Pierre Bekolo, Kamerun/Frankreich, 1992, 80 Min. OmeU

Am: Sonntag, den 26. Februar 2006
Beginn: 17.15 Uhr
Ort: Filmtheater Hackesche Höfe (Rosenthaler Str. 40/41; 10178 Berlin)
Vorbestellung: 030/283 46 03 (Mo-Sa ab 14.30 Uhr/So ab 10.30 Uhr)
Eintritt: 5 Euro

Kurzinhalt
„Quartier Mozart“ spielt über einen Zeitraum von 48 Stunden im gleichnamigen Arbeiterviertel von Yaounde, Kamerun. Erzählt wird die Geschichte eines Mädchens, das durch die hiesige Zauberin „Maman Thekla“ in den Körper eines jungen Mannes, „Montype“, schlüpft, um die tatsächlich stattfindende „sexuelle Politik“ des Viertels aufzudecken.
Maman Thekla verwandelt sich ebenfalls – und zwar in „Panka“, einen bekannten kamerunschen Comicheld, der die Kraft hat per Handschlag den Penis eines anderen Mannes verschwinden zu lassen. Montype wird in die männliche Hierarchie des Viertels eingeführt und lernt die diversen bunten Charaktere kennen, wie z.B. den Polizeichef „Mad Dog“, der eine Tradition ausnutzt um sich eine zweite Frau zu nehmen oder „Bon bon de jeunes filles“, dem Anführer der jungen Männer.
Mit viel Witz und einem interessanten „Musikvideo“-Stil schafft Bekolo eine Welt mitreißender Verspieltheit – ein Film im Jargon der „Quartiers“, geistreich, innovativ und provokant.

Regisseur
Jean-Pierre Bekolo wurde 1966 in Yaounde, Kamerun, geboren, studierte Physik in Yaounde und später Film in Frankreich. Er ist Autor, Regisseur, Produzent und Professor für Film an den US-Amerikanischen Universitäten Virginia Tech (1998), University of North Carolina at Chapel Hill (2001) und Duke University (2003).
Seinem ersten preisgekrönten (s.u.) Spielfilm „Quartier Mozart“ folgten „Le complot d’Aristote“ (1996) und „Les Saignantes“ (2005).

Auszeichnungen/Preise
1993 Nominated for the British Film Awards (neben Tarantinos Reservoir Dogs)
1992 Cannes Film Festival Prix Afrique en Création.
1992 Locarno Film Festival Prix Swissair - Prix Carte Jeunes
1992 Montréal World Film Festival Mention Spéciale du Jury

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African Perspectives ist eine monatlich stattfindende Filmreihe, in deren Rahmen aktuelle afrikanische Filme präsentiert werden.

Mit freundlicher Unterstützung von Filmtheater Hackesche Höfe, South African Airways und der LEZ (Landeszentrale für Entwicklungszusammenarbeit bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen).

Medienpartner: Radio Multikulti

Ständig aktuelle Informationen auf:
www.africavenir.org
www.inisa.de
www.south-african-club-berlin.de

Insiders and Outsiders: Citizenship and Xenophobia in Contemporary Southern Africa

La naissance du monde moderne de Christopher A. Bayly

Lancement solennel du mois du cinéma africain

African Perspectives: Quartier Mozart

Mois du cinéma africain à la Fondation AfricAvenir à Bonabéri

L’Occident et les autres, de Sophie Bessis

Africa wrapped

Granta 92: The View from Africa

Szenische Lesung: Kinjeketile