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Brasilianische Filmwoche: 13.-19. November 2008

Cinema Negro präsentiert die Brasilianische Filmwoche vom 13. bis 19. November 2008 im Filmtheater Hackesche Höfe und den Neuen Kant Kinos in Berlin. Es werden diesmal mehr Filme gezeigt, die über 20 Jahre brasilianischer Filmgeschichte umfassen und sich kontrovers mit der jüngsten Geschichte des Landes auseinandersetzen.

Cinebrasil Newsletter 2008/11

Cinebrasil präsentiert die

BRASILIANISCHE FILMWOCHE, 13.-19.11.2008
FESTIVALTIPPS

Die Brasilianische Filmwoche findet vom 13. bis 19. November 2008 im Filmtheater Hackesche Höfe und den Neuen Kant Kinos in Berlin statt.

Infos: www.cinebrasil.info oder info@sidney-martins.com

Tickets

Tickets für das Filmfestival sind im Vorverkauf erhältlich.

Preis: 7 €

Kino Hackesche Höfe Filmtheater
Rosentaler Strasse 40 / 41, 10178 Berlin-Mitte
www.hackesche-hoefe.org

Die Kinokasse im Foyer öffnet montags bis freitags ab 14.30 Uhr und sonntags ab 10.30 Uhr. Telefon: 030 / 283 46 03.

Neue Kant Kinos
Kantstraße 54, 10627 Berlin
www.neuekantkinos.de

Die Kinokasse ist täglich ab 14.30 bis 23.00 Uhr geöffnet, und sonntags ab 10.30 Uhr. Telefon: 030 / 319 98 66

Show

Cinemanegro präsentiert:

Luiz Melodia
15. November 2008 ab 23.00 Uhr

Vorverkauf bei A Livraia, Torstraße 159, 10115 Berlin, www.alivraria.de
Telefon: 030 / 280 955 19
Eintritt 23 €

ab 00:30 Aftershow –Party mit Suba Djs
Eintritt 10 €.

Veranstaltungsadresse:
Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin, U2 Senefelderplatz / N2.

Infos:
Telefon: 030 / 44 38 33 42
Fax: 030 / 44 38 33 10
pr@pfefferwerk.de, www.pwag.net

Das Festival

Die positive Publikumsresonanz im Vorjahr ermutigte dazu, das Festival zu erweitern. Es werden diesmal mehr Filme gezeigt, die über 20 Jahre brasilianischer Filmgeschichte umfassen und sich kontrovers mit der jüngsten Geschichte des Landes auseinandersetzen.

In diesem Jahr präsentiert das Festival „Cinebrasil” zwei unterschiedliche Reihen:
“O Negro no Cinema Brasileiro” besteht seit dem Jahr 2005 und setzt den Schwerpunkt in diesem Jahr auf neue Filmproduktionen aus Bahia.

Die Filmreihe Leben in Zeiten der Unterdrückung” stellt dem deutschen Publikum einige der aussagekräftigsten Filme über die zwei Jahrzehnte der Militärdiktatur in Brasilien vor: Diese reichen von authentischen Bearbeitungen realer Begebenheiten bis hin zu Spielfilmen, die verschiedentlich das Leben in einem von großen politischen Umbrüchen gezeichneten Land schildern.

In diesem Jahr wird das Festival zum ersten Mal auch in anderen deutschen Städten sowie in Österreich und der Schweiz gezeigt, um auch dort das Interesse am brasilianischen Film zu erwecken bzw. zu vertiefen. Dort wird das Programm in gekürzter Form gezeigt, präsentiert aber auch Titel aus der Retrospektive des letzten Jahres.

Das Festival in Berlin wird in diesem Jahr wieder von einem wichtigen Namen der brasilianischen Musikwelt eröffnet:

Luiz Melodia, der auch als Schauspieler in dem Filmbeitrag „Casa de Areia” (Das Haus aus Sand) zu bewundern ist.

„Cinebrasil” wird mit der Unterstützung des Brasilianischen Außenministeriums (Itamaraty) verwirklicht. Für Idee und Durchführung zeichnen, wie auch im Jahre 2007, gemeinschaftlich die Produktionsfirma Cinema Negro und die Brasilianische Botschaft.

O Negro No Cinema Brasileiro

Wir feiern nunmehr die vierte Ausgabe der Reihe O Negro No Cinema Brasileiro.
In diesem Jahr wollen wir zum einen den Orixás, den Gottheiten des Candomblé, eine Referenz erweisen, und zum anderen dem Kampf der schwarzen Bevölkerung Bahias gegen Stigmatisierung und Stereotypisierung im brasilianischen Kino Rechnung tragen.

Bahia verfügt über eine bemerkenswert reiche Filmproduktion. Obwohl die bahianischen Filmschaffenden weit entfernt von den großen Film-Metropolen leben, stellen sie bei ihren erfolgreichen Produktionen immer wieder ein hohes Maß an Kreativität unter Beweis.

Im Bundesstaat Bahia wurde 18 Jahre lang kein einziger Spielfilm gedreht. Nach dieser langen Pause sind jedoch seit 2001 zahlreiche Produktionen entstanden, die sowohl im In- als auch Ausland großes Interesse erwecken.

Wir sind sehr stolz darauf, Ihnen mit Unterstützung des öffentlich-rechtlichen Rundfunkinstituts des Bundesstaates Bahia IRDEB (Instituto de Radiodifusão Educativa da Bahia) in dieser Reihe einige hervorragende Filme zeigen zu können, die in Brasilien ausgezeichnete Kritiken erhalten haben:

Darunter beispielsweise „Eu me lembro – Ich erinnere mich“ von Edgar Navarro, der zahlreiche Preise auf verschiedenen Festivals gewonnen hat, oder „Esses Moços – Diese Kinder“, von José Arararipe Jr. Ferner zeigen wir spannende Kurzfilme der neuen Generation von Filmemachern aus Bahia.

In diesem Jahr, in dem auch das 50-jährige Jubiläum des Bossa Nova gefeiert wird, dürfen natürlich musikalische Filme wie „Cartola“, „Samba Riachão“ oder „Mehr als Samba – Der afro-brasilianische Widerstand“ nicht fehlen.

Und schließlich werden Sie auch „Antônia“ von Tata Amaral sehen können. Dieser Film über eine weibliche HipHop-Gruppe ist ein Meilenstein, was die Darstellung der schwarzen, urbanen Jugend angeht.

Wir hoffen, dass Sie diese wundervolle Auswahl von Filmen genießen können. Denn sie tragen dazu bei, Vorurteile und Stereotypen abzubauen und zeigen Bahia mit seinen unverwechselbaren Eigenschaften, die das Erbe seiner afrikanischen Vorfahren ausmachen.

„Leben in Zeiten der Unterdrückung“

In vielen Ländern ist das Kino Ausgangspunkt für Diskussionen über kontroverse Abschnitte unserer Zeitgeschichte. Brasilien bildet dabei keine Ausnahme: Das Thema der seit 1964 über zwei Jahrzehnte dauernden Militärdiktatur hat insbesondere in den vergangenen 15 Jahren die brasilianische Filmproduktion beherrscht.

Die Reihe „Leben in Zeiten der Unterdrückung“ zeigt eine Gesellschaft, die nicht nur unter dem Druck eines autoritären Regimes, sondern auch einer immer stärker werdenden und dem Terrorismus nahe kommenden Widerstandsbewegung lebt.

Die Filmreihe bietet Platz für die Darstellung realer Begebenheiten, wie die Entführung des amerikanischen Botschafters 1969 in Rio de Janeiro („O Que É Isso, Companheiro?“ Vier Tage im September), das Engagement von Dominikaner-Mönchen im bewaffneten Kampf („Batismo de Sangue“ Blutstaufe) oder die wahre Geschichte einer Mutter, die beschließt, nach dem Verschwinden ihres im Widerstand aktiven Sohnes öffentlich das Regime anzuprangern („Zuzu Angel”).

Ein weiteres Zeugnis dieser Epoche erschließt sich in „O Ano em Que Meus Pais Saíram de Férias(Das Jahr, in dem meine Eltern im Urlaub waren)” aus dem unschuldigen und verwirrten Blickwinkel eines kleinen Jungen, dessen Eltern in den illegalen Widerstand eintreten.

„Ação entre Amigos(Friendly Fire)” erzählt vom Wiedersehen ehemaliger militanter Links-Aktivisten und macht damit die schwierige Frage der Rechenschaft gegenüber der Vergangenheit zum Thema. Abgeschlossen wird die Reihe von zwei älteren Titeln, die beide gegen Ende der Militärdiktatur gedreht wurden und bereits einen kritischen Blick auf die Zeit werfen, in er sie angesiedelt sind.

„Cabra Marcado Para Morrer” ist eine Milieustudie der Landarbeiter und –ligen, während sich „Eles Não Usam Black-Tie (Sie tragen keinen Smoking)” mit dem Widerstand der Arbeiterklasse und dem Aufstreben der Gewerkschaftsbewegung befasst und ein authentisches Portrait einer im Wandel befindlichen Gesellschaft zeichnet.

Die Filme:

Samstag, 15. 11. 2008 – 18:00 Uhr
Hackesche Höfe Filmtheater, Kino 2

Antônia

Jahr: 2006, Länge: 90 Min, O.m.Engl.U.
Regie: Tata Amaral

Am Stadtrand von São Paulo werden vier Freundinnen von täglicher Gewalt, Armut und Machos konfrontiert. Dennoch wollen sie ihren Traum nicht aufgeben, im Rap erfolgreich zu sein.

Preta (Negra Li), Barbarah (Leilah Moreno), Mayah (Quelynah) und Lena (Cindy) verlassen eine männliche Rap-Gruppe, um ihre eigene Gruppe zu bilden – Antônia. Sie werden vom Agenten Marcelo Diamante (Thaíde) entdeckt und beginnen in Bars und auf Partys der brasilianischen Mittelklasse aufzutreten. Ihr Traum scheint endlich wahr geworden zu sein. Aber die harte Realität und der von Gewalt und Macho-Gehabe geprägt Alltag der Frauen bedrohen die weibliche Rap-Gruppe.

Drehbuch: Roberto Moreira, Tata Amaral
Produktion: Georgia Costa Araújo, Tata Amaral
Kamera: Jacob Sarmento Solitrenick
Schnitt: Idê Lacerda
Verleih: Downtown Filmes
Darsteller: Negra Li, Sandra de Sá, Cindy, Thobias da Vai-Vai, Leilah Moreno, Barao H.C.

Samstag, 15. 11. 2008 – 20:15 Uhr
Hackesche Höfe Filmtheater, Kino 2

O Que É Isso, Companheiro? (Vier Tage im September)

Jahr: 1997, Länge 105 Min. O.M.Engl.U.
Regie: Bruno Barreto

1964 wird die demokratisch gewählte brasilianische Regierung durch einen Militärputsch abgesetzt. 1968 werden mit einem Dekret, dem Ato Institucional no.5, die Freiheit der Presse und die zivilen Grundrechte außer Kraft gesetzt. Dies hatte zur Folge, dass viele Studenten, die vorher gegen das Regime protestiert hatten, nun in den Untergrund gingen, um gegen die Militärdiktatur zu kämpfen. 1969 entwickelte die Gruppe MR-8 einen Plan, den amerikanischen Botschafter zu entführen, um ihn gegen politische Gefangene auszutauschen.

Der Film wurde in der Kategorie Bester ausländischer Film für den Oscar nominiert.

Drehbuch: Leopoldo Serran,
basiert auf dem gleichnamigen Buch von Fernando Gabeira
Kamera: Feliz Monti
Darsteller: Alan Arkin, Fernanda Torres, Pedro Cardoso, Luiz Fernando Guimarães,
Claudia Abreu, Fernanda Montenegro, Milton Gonçalves, Othon Bastos

Samstag, 15. 11. 2008 - 22:30 Uhr
Hackesche Höfe Filmtheater, Kino 2

A Cidade Das Mulheres (Die Stadt der Frauen)

Dokumentarfilm, Jahr: 2005, Länge: 72 Min. , O.m.Engl.U.
Regie: Lázaro Farias

Der Dokumentarfilm Cidade das Mulheres ist eine Hommage an die amerikanische Anthropologin Ruth Landes (verst. 1991), Autorin des Buches “The city of women” aus dem Jahre 1939, das das würdevolle Leben der Frauen der Kultstätten in Bahia beschreibt. Protagonistin des Filmes ist Mãe Stella de Oxóssi, die Yalorixá des Terreiros Ilê Axé Opô Afonjá, einer der ältesten und angesehensten Kultstätten des Landes. Mãe Stella erzählt aus ihrem Leben und erläutert die Geschichte des Candomblé. Dabei geht sie insbesondere auf das Matriarchat, die Energie der Frauen und den Synkretismus in Brasilien ein.

Drehbuch: Cleo Martins
Kamera: Lázaro Faria, Maoma Faria
Schnitt: Leandro Cazumba
Darsteller: Mae Stella de Oxossi, Mae Altamira Cecilia, Mae Carmem, Mae Nitinha de Oxum, Mae Gisele Cossard, Mae Bida

Samstag, 15. 11. 2008 – 19:30 Uhr
Neue Kant Kinos, Kino 4

Samba Riachão

Dokumentarfilm, Jahr: 2001, Länge: 86 Min, O.M.Dt.U.
Regie: Jorge Alfredo

Dieser Film erzählt die Geschichte der „Música Popular Brasileira“ (traditionellen brasilianischen Musik). Hauptthema ist der Samba. Der Film begleitet den aus Bahia stammenden Samba-Spieler Clementino Rodrigues, auch Riachão genannt. Riachão ist mit seinen 80 Jahren eine lebende Samba-Legende. Der Regisseur benutzt Riachãos eigene Erfahrungen, um die Veränderungen des brasilianischen Musikmarktes im 20. Jahrhundert aufzuzeigen.

Produktion: Moisés Augusto, Sylvia Abreu
Drehbuch: Jorge Alfredo
Schnitt: Tina Saphira
Darsteller: Antônio Risério, Riachão, Bule-Bule, Armandinho, Dorival Caymmi, Caetano Veloso, Gilberto Gil, Carlinhos Brown, Tom Zé

Pixaim

Kurzfilm, Jahr: 2000, Länge: 26 Min.
Regie: Fernando Bélens

Das krause wollige Haar der Schwarzen wird zum Streitthema in diesem Kurzfilm. Es entsteht ein Konflikt zwischen dem alten Friseur Bartolomeu und der rassistischen Friseurin Petita als Bartolomeus Tochter in sein Friseursalon kommt. Die Tochter möchte lernen, wie man Haare flechtet.

Drehbuch: Fernando Bélens, Dinorah do Valle
Kamera: Hamilton Oliveira
Schnitt: Jerfferson Cysneiros
Darsteller: Rita Assemany, José Carlos Negão, Wilson d’Argolo, Rita Santana, Dody Só, Agnaldo Lopes, Renata Celidônio, Nilda Spencer

Sonntag, 16. 11. 2008 - 18 Uhr
Hackesche Höfe Filmtheater, Kino 2

O Ano Em Que Meus Pais Saíram De Férias (Das Jahr, als meine Eltern im Urlaub waren)

Jahr: 2006, Länge: 110 Min. Om.Dt.U.
Regie: Cao Hamburger

Der Film spielt 1970 zu Beginn der Fußballweltmeisterschaft und zu einer Zeit starker politischer Repression. Kurz vor Beginn der WM muss der 10jährige Mauro mit seinen Eltern hals über Kopf abreisen, angeblich in den Urlaub. Mauro wird von den Eltern an der Tür der Wohnung des Großvaters alleine zurückgelassen, der nicht da zu sein scheint. Nach langem Warten taucht plötzlich der alte Nachbar Shlomo auf, und Mauro muss erfahren, dass sein Großvater kurz zuvor gestorben ist. Ein Nachbar und die jüdische Gemeinde nehmen sich seiner an. Das Warten auf die Eltern verbindet sich mit dem Warten auf das große Fußballereignis. Zum ersten Spiel Brasiliens sind die Eltern jedoch nicht wie versprochen zurück, und dann kommt auch nur die Mutter…

Der Film lief im WETTBEWERB der BERLINALE 2007.

Drehbuch: Claudio Galperin und Cao Hamburger
Kamera: Adriano Goldman
Darsteller: Michel Joelsas, Germano Haiut, Caio Blat, Paulo Autran, Simone Spoladore

Sonntag, 16. 11. 2008 - 20:15 Uhr
Hackesche Höfe Filmtheater, Kino 2

Casa De Areia (Das Haus aus Sand)Anwesenheit: Luiz Melodia und Leo Barros ( Produzent)

Jahr: 2005, Länge: 103 Min. , O.m.Engl.U.
Regie: Andrucha Waddington

Die Geschichte von “Casa de Areia” erstreckt sich über einen Zeitraum von insgesamt 59 Jahren und beginnt 1910: Die junge, schwangere Áurea (Fernanda Torres) wird von ihrem Mann Vasco (Ruy Guerra) gezwungen, zusammen mit ihm und ihrer Mutter, Dona Maria (Fernanda Montenegro) in ein unwegsames Gelände mitten in einer Sandwüste in der brasilianischen Provinz Maranhão zu ziehen, wo dieser ein kleines Stück Land gekauft hat und sich dort niederlassen will. Bald nach der Ankunft stirbt Vasco in einem Unfall und die beiden Frauen sind fortan auf sich alleine gestellt. Ihr einziger menschlicher Kontakt ist eine Gruppe entflohener Sklaven, darunter Massu (Seu Jorge), welcher die beiden tatkräftig beim Aufbau ihres neuen Heimes unterstützt.

Der Film lief im WETTBEWERB der BERLINALE 2005.

Drehbuch: Elena Soárez, Luiz Carlos Barreto e Andrucha Waddington
Kamera: Ricardo Della Rosa
Darsteller: Fernanda Montenegro, Fernanda Torres, Ruy Guerra, Seu Jorge, Luiz Melodia, Enrique Diaz

Sonntag, 16. 11. 2008 - 22:30 Uhr
Hackesche Höfe Filmtheater, Kino 2

Eu Me Lembro (Ich erinnere mich)

Jahr: 2005, Länge: 108 min, O.M.Engl.U.
Regie: Edgard Navarro

Der Film zeigt die Kindheit und Jugend von Guiga, der in eine typisch brasilianische, katholische Familie der Mittelschicht hineingeboren wird. Guiga erlebt das Brasilien der 50er und 60er Jahre, die sexuelle Revolution, die Entdeckung halluzinogener Drogen und die harten Tage der Diktatur. Der Film erzählt von seiner ersten großen Liebe, von persönlichen Verlusten und seinen beruflichen Zweifeln. Seine persönliche der Selbst-Erkenntnis und Behauptung in der Welt ist zugleich ein kollektiver Prozess.

Produktion: Sylvia Abreu, Moisés Augusto
Kamera: Hamilton Oliveira
Schnitt: Edgard Navarro, Jerfferson Cysneiros
Drehbuch: Edgard Navarro
Darsteller: Lucas Valadares, Fernando Neves, Arly Arnaud, Annalu Tavares, Wilson Mello,
Website: www.eumelembro.com.br

Mr. Abrakadabra (Herr Abrakadabra)

Kurzfilm, Jahr: 1996, Länge: 13 Min. O.m.Engl.U.
Regie: José Araripe Jr.

Ein alter Illusionist kann nicht mehr zaubern. Verzweifelt, versucht er – ohne Erfolg – mehrmals Selbstmord zu begehen. Er ist jedoch fest entschlossen, dass er sterben will. Also schmiedet er einen unfehlbaren Selbstmord-Plan. Aber etwas Unglaubliches kommt dazwischen…

Drehbuch: José Araripe Jr.
Kamera: René Persin
Schnitt: Jorge Alfredo
Darsteller: Jôfre Soares (Mr. Abrakadabra), Edvaldo Santos “Bába”, Fernando Marinho, Caco Monteiro

Sonntag, 16. 11. 2008 – 19.30 Uhr
Neue Kant Kinos, Kino 4

Batismo de Sangue (Blutstaufe)

Jahr : 2007, Länge : 110 Min. O.m.Engl.U.
Regie: Helvécio Ratton

Das Dominikaner-Kloster in São Paulo hilft Ende der 60er Jahre einer Gruppe militanter Diktaturgegner. Geleitet von christlichen Idealen beschließen einige Mönche, die Guerillagruppe Ação Libertadora Nacional unter Carlos Marighella zu unterstützen. Sie werden fortan durch die Polizei beobachtet, später auch gefangen genommen und barbarisch gefoltert.

Drehbuch: Helvécio Ratton und Dani Patarra
nach dem Buch „Batismo de Sangue“ von Frei Betto
Kamera: Lauro Escorel
Darsteller: Caio Blat, Daniel de Oliveira, Ângelo Antônio,
Marcélia Cartaxo und Cássio Gabus Mendes

Montag, 17. 11. 2008 - 18:00 Uhr
Hackesche Höfe Filmtheater, Kino 2

Esses Moços (Diese Kinder)

Jahr: 2004, Länge: 84 min, O.M.Engl.U.
Regie: José Araripe Jr.

Darlene und Daiane, zwei Mädchen aus dem Landesinneren, flüchten an die Küste nach Salvador. Dort treffen sie auf Diomedes, einen alten Mann, dessen Gedächtnis nicht mehr ganz so frisch ist. Er weiß nicht genau wer er ist oder wo er wohnt. Die drei erkunden zusammen die Stadt. Darlene, das ältere Mädchen, hat eine Idee. Sie will durch Betteln Geld verdienen, denn der alte Mann erweckt in vielen Menschen Mitleid. Die drei wachsen zu einer Art Familie zusammen, in der Diomedes beide Mädchen durch seine Welt führt und in der Gefühle und Solidarität immer einen Platz haben. Was sie in den nächsten 48 Stunden erleben werden, wird den Dreien neue, unerwartete Chancen bringen.

Produktion: Moisés Augusto, Sylvia Abreu
Schnitt: Jerfferson Cysneiros
Drehbuch: José Araripe Jr., Hilton Lacerda, Ricardo Soares, Victor Mascarenhas
Darsteller: Inaldo Santana, Chayend Santos, Flaviana Silva, Lázaro Machado, Edmilson Mimí

A Mãe (Die Mutter)

Dokumentarfilm, Jahr: 1998, Länge: 16 Min.
Regie: Fernando Bélens, Umbelino Brasil

Dieser Kurzfilm ist eine poetisch-dokumentarische Beschreibung des Lebens von Lúcia Rocha, Mutter von Glauber Rocha und Anecy Rocha, Wegweiser einer ganzen Generation des brasilianischen Films. Lúcia Rocha erzählt über ihren Lebensweg und trifft Kollegen und Mitstreiter des brasilianischen Films, wie Luiz Carlos Barreto, Wally Salomão, Orlando Senna, João Ubaldo Ribeiro und Nelson Pereira dos Santos.

Kamera: Katia Coelho
Schnitt: Peter Przygodda
Drehbuch: Umbelino Brasil, Marise Berta, Fernando Bélens
Darsteller:João Ubaldo Ribeiro, Luis Carlos Barreto, Nelson Pereira dos Santos, Waly Salomão

Montag, 17. 11. 2008 - 20:15 Uhr
Hackesche Höfe Filmtheater, Kino 2

Zuzu Angel

Jahr: 2006, Länge: 110 Min. O.m.Engl.U.
Regie: Sérgio Rezende

Während der Militärdiktatur blühte die brasilianische Wirtschaft. Da ein großer Teil der Mittel- und Oberschicht davon profitierte, unterstützten sie das Regime. Der Film erzählt die wahre Geschichte von Zuzu Angel, einer Modeschöpferin aus Rio, deren Geschäfte expandierten, so dass sie sogar den Sprung nach New York schaffte. Während sie das Regime ideologisch unterstützt, geht ihr einziger Sohn in den Widerstand, wird gefasst und zu Tode gefoltert. Die Mutter versucht nun, den Körper des Sohnes für ein Begräbnis ausgeliefert zu bekommen und wird den Militärs mit ihren Fragen immer unangenehmer.

Drehbuch: Marcos Bernstein und Sérgio Rezende
Kamera: Pedro Farkas
Darsteller: Patrícia Pillar, Daniel de Oliveira, Luana Piovani, Othon Bastos

Montag, 17. 11. 2008 - 22:30 Uhr
Hackesche Höfe Filmtheater, Kino 2

O Que É Isso, Companheiro? (Vier Tage im September)

Jahr: 1997, Länge: 105 Min. O.M.Engl.U.
Regie: Bruno Barreto

1964 wird die demokratisch gewählte brasilianische Regierung durch einen Militärputsch abgesetzt. 1968 werden mit einem Dekret, dem Ato Institucional no.5, die Freiheit der Presse und die zivilen Grundrechte außer Kraft gesetzt. Dies hatte zur Folge, dass viele Studenten, die vorher gegen das Regime protestiert hatten, nun in den Untergrund gingen, um gegen die Militärdiktatur zu kämpfen. 1969 entwickelte die Gruppe MR-8 einen Plan, den amerikanischen Botschafter zu entführen, um ihn gegen politische Gefangene auszutauschen.

Der Film wurde in der Kategorie Bester ausländischer Film für den Oscar nominiert.

Drehbuch: Leopoldo Serran, basiert auf dem gleichnamigen Buch von Fernando Gabeira
Kamera: Feliz Monti
Darsteller: Alan Arkin, Fernanda Torres, Pedro Cardoso, Luiz Fernando Guimarães,
Claudia Abreu, Fernanda Montenegro, Milton Gonçalves, Othon Bastos

Montag, 17.11. 2008 – 19.30 Uhr
Neue Kant Kinos

O Ano Em Que Meus Pais Saíram De Férias
(Das Jahr, als meine Eltern im Urlaub waren)

Jahr 2006, Länge 110 Min. Om.Dt.U.
Regie: Cao Hamburger

Der Film spielt 1970 zu Beginn der Fußballweltmeisterschaft und zu einer Zeit starker politischer Repression. Kurz vor Beginn der WM muss der 10jährige Mauro mit seinen Eltern hals über Kopf abreisen, angeblich in den Urlaub. Mauro wird von den Eltern an der Tür der Wohnung des Großvaters alleine zurückgelassen, der nicht da zu sein scheint. Nach langem Warten taucht plötzlich der alte Nachbar Shlomo auf, und Mauro muss erfahren, dass sein Großvater kurz zuvor gestorben ist. Ein Nachbar und die jüdische Gemeinde nehmen sich seiner an. Das Warten auf die Eltern verbindet sich mit dem Warten auf das große Fußballereignis. Zum ersten Spiel Brasiliens sind die Eltern jedoch nicht wie versprochen zurück, und dann kommt auch nur die Mutter…

Der Film lief im WETTBEWERB der BERLINALE 2007.

Drehbuch: Claudio Galperin und Cao Hamburger
Kamera: Adriano Goldman
Darsteller: Michel Joelsas, Germano Haiut, Caio Blat, Paulo Autran, Simone Spoladore

Dienstag, 18. 11. 2008 - 18:00 Uhr
Hackesche Höfe Filmtheater, Kino 2

Cidade Baixa (Die Unterstadt)

Jahr: 2005, Länge: 100 Min. O..m.Engl.U.
Regie: Sergio Machado

Karinna, ein leichtes Mädchen, Naldinho und Deco, ein Schwarzer und Weißer, die sich seit Kindheit kennen und den Lebensunterhalt mit Transporten ihres kleinen Kahns verdienen, bilden eine turbulente Dreiecksgeschichte. Karinna will nach Salvador, die beiden Männer, die sie dort hinbringen können, wollen sie vögeln. Auf dem Weg dorthin werden sie in einen illegalen Hahnenkampf verstrickt, verlieren Geld, geraten in eine Rauferei. Naldinho wird mit einem Messer schwer verletzt. Deco und Karinna versuchen ihn zu retten; mit Striptease und einem Apothekenraub wird das Geld für den Arzt zusammengekratzt und die Bande der Drei gefestigt.

Drehbuch: Sérgio Machado e Karim Ainouz, Gil Vicente Tavares
Kamera: Toca Seabra
Darsteller: Wagner Moura, Lázaro Ramos, Alice Braga, Harildo Deda

Dienstag, 18. 11. 2008 - 20:15 Uhr
Hackesche Höfe Filmtheater, Kino 2

Ação Entre Amigos (Friendly Fire)

Jahr: 1998, Länge: 76 Min. O.m.Engl.U.
Regie: Beto Brant

Im Jahre 1971 werden vier Freunde, die in einer bewaffneten Widerstandsgruppe gegen die Militärdiktatur organisiert waren, bei einem Banküberfall festgenommen. Sie werden barbarisch gefoltert, und die Freundin eines der Inhaftierten stirbt an den Folgen der Folter. 25 Jahre später treffen sich die Freunde und erkennen eines Tages durch Zufall auf einem Foto den Folterknecht wieder. Sie suchen und finden ihn…

Drehbuch: Beto Brant, Marçal Aquino
Kamera: Marcelo Durst
Musik: André Abujamra
Darsteller: Leonardo Villar, Zecarlos Machado, Cacá Amaral

Dienstag, 18. 11. 2008 - 22:30 Uhr
Hackesche Höfe Filmtheater, Kino 2

Casa De Areia (Das Haus aus Sand)

Jahr: 2005, Länge: 103 Min. , O.m.Engl.U.
Regie: Andrucha Waddington

Die Geschichte von Casa de Areia erstreckt sich über einen Zeitraum von insgesamt 59 Jahren und beginnt 1910: Die junge, schwangere Áurea (Fernanda Torres) wird von ihrem Mann Vasco (Ruy Guerra) gezwungen, zusammen mit ihm und ihrer Mutter, Dona Maria (Fernanda Montenegro) in ein unwegsames Gelände mitten in einer Sandwüste in der brasilianischen Provinz Maranhão zu ziehen, wo dieser ein kleines Stück Land gekauft hat und sich dort niederlassen will. Bald nach der Ankunft stirbt Vasco in einem Unfall und die beiden Frauen sind fortan auf sich alleine gestellt. Ihr einziger menschlicher Kontakt ist eine Gruppe entflohener Sklaven, darunter Massu (Seu Jorge), welcher die beiden tatkräftig beim Aufbau ihres neuen Heimes unterstützt.

Der Film lief im WETTBEWERB der BERLINALE 2005.

Drehbuch: Elena Soárez, Luiz Carlos Barreto e Andrucha Waddington
Kamera: Ricardo Della Rosa
Darsteller: Fernanda Montenegro, Fernanda Torres, Ruy Guerra, Seu Jorge, Luiz Melodia, Enrique Diaz

Dienstag, 18.11.2008 – 19.30 Uhr
Neue Kant Kinos

Eles Não Usam Black-tie (Sie tragen keinen Smoking)

Jahr 1981, Länge 134 Min. , O.m.Engl.U.
Regie: Leon Hirszman

Der 1980 von dem anerkannten Regisseur des Cinema Novo Leon Hirszman gedrehte Film wurde ein großer Publikumserfolg, nicht zuletzt wegen der Aktualität seiner politischen und sozialen Thematik: Organisierung und Artikulierung der Arbeiter in der Gewerkschaftsbewegung in der Phase des Übergangs von der Diktatur zur Demokratie.
Tião und Maria beschließen zu heiraten, da Maria schwanger ist. Als ein Arbeitsstreik in der Fabrik ausbricht, in der Tião, sein Vater und Maria beschäftigt sind, entwickelt Tião sich zum Streikbrecher, aus Angst, seinen Job zu verlieren. Damit gerät er auch mit seinem Vater in Konflikt, der den Streik anführt und als Gewerkschaftsführer während der Militärdiktatur drei Jahre im Gefängnis saß.

Drehbuch: Gianfrancesco Guarnieri und Leon Hirszman
Kamera: Lauro Escorel
Musik: Adoniran Barbosa, Chico Buarque de Hollanda und Gianfrancesco Guarnieri
Darsteller: Gianfrancesco Guarnieri, Fernanda Montenegro, Bete Mendes, Carlos Alberto Riccelli

Mittwoch, 19. 11. 2008 - 18:00 Uhr
Hackesche Höfe Filmtheater, Kino 2

Zuzu Angel

Jahr: 2006, Länge: 110 Min. O.m.Engl.U.
Regie: Sérgio Rezende

Während der Militärdiktatur blühte die brasilianische Wirtschaft. Da ein großer Teil der Mittel- und Oberschicht davon profitierte, unterstützten sie das Regime. Der Film erzählt die wahre Geschichte von Zuzu Angel, einer Modeschöpferin aus Rio, deren Geschäfte expandierten, so dass sie sogar den Sprung nach New York schaffte. Während sie das Regime ideologisch unterstützt, geht ihr einziger Sohn in den Widerstand, wird gefasst und zu Tode gefoltert. Die Mutter versucht nun, den Körper des Sohnes für ein Begräbnis ausgeliefert zu bekommen und wird den Militärs mit ihren Fragen immer unangenehmer.

Drehbuch: Marcos Bernstein und Sérgio Rezende
Kamera: Pedro Farkas
Darsteller: Patrícia Pillar, Daniel de Oliveira, Luana Piovani, Othon Bastos

Mittwoch, 19. 11. 2008 - 20:15 Uhr
Hackesche Höfe Filmtheater, Kino 2

Eles Não Usam Black-tie (Sie tragen keinen Smoking)

Jahr: 1981, Länge: 134 Min. O.M.Engl.U.
Regie: Leon Hirszman

Der 1980 von dem anerkannten Regisseur des Cinema Novo Leon Hirszman gedrehte Film wurde ein großer Publikumserfolg, nicht zuletzt wegen der Aktualität seiner politischen und sozialen Thematik: Organisierung und Artikulierung der Arbeiter in der Gewerkschaftsbewegung in der Phase des Übergangs von der Diktatur zur Demokratie.Tião und Maria beschließen zu heiraten, da Maria schwanger ist. Als ein Arbeitsstreik in der Fabrik ausbricht, in der Tião, sein Vater und Maria beschäftigt sind, entwickelt Tião sich zum Streikbrecher, aus Angst, seinen Job zu verlieren. Damit gerät er auch mit seinem Vater in Konflikt, der den Streik anführt und als Gewerkschaftsführer während der Militärdiktatur drei Jahre im Gefängnis saß.

Drehbuch: Gianfrancesco Guarnieri und Leon Hirszman
Kamera: Lauro Escorel
Musik: Adoniran Barbosa, Chico Buarque de Hollanda und Gianfrancesco Guarnieri
Darsteller: Gianfrancesco Guarnieri, Fernanda Montenegro, Bete Mendes, Carlos Alberto Riccelli

Mittwoch, 19. 11. 2008 - 22:30 Uhr
Hackesche Höfe Filmtheater, Kino 2

Kurzfilme

Mandinga em Manhattan

Dokumentarfilm, Jahr: 2006, Länge: 55 Min. O.M.Engl.U.
Regie: Lázaro Farias

Lázaro Faria beschäftigt sich in seinem jüngsten Dokumentarfilm Mandinga in Manhattan mit der Geschichte der Capoeira, ihrer weltweiten Verbreitung sowie deren Rückwirkungen auf die heutige Capoeira in Bahia am Beispiel der großen Meister João Gande und João Pequeno. Der Film zeigt, wie die Capoeiristas in den 80er Jahren ihre Kampfkunst in über 150 Länder brachten, damit zu einer erheblichen Aufwertung des Brasilien-Bildes beitrugen und Salvador, die Hauptstadt Bahias, auch im Ausland zum internationalen Zentrum der Capoeira werden ließen.

O Corneteiro Lopes (Der Hornist Lopes)

Kurzfilm, Jahr: 2003, Länge: 21min. , O.m.Engl.U.
Regie: Lazaro Faria

Corneteiro Lopes ist ein Kurzfilm über eine Legende der Unabhängigkeitskriege innerhalb Brasiliens. Während der Belagerung Bahias durch die portugiesischen Truppen befiehlt der Kommandeur Labatut dem portugiesischen Kornettisten Lopes, der in den Reihen Bahias kämpft, zum Rückzug zu blasen. Aus nicht geklärten Gründen bläst er jedoch das Hornsignal „Vorwärts Kavallerie, zum Angriff“. Das hat historische Folgen: Die portugiesischen Truppen schlagen die Flucht ein, da sie vermuten, dass die Truppen aus Bahia Verstärkung erhalten haben. Dies führte zum Sieg der Schlacht von Pirajá, mit der die Unabhängigkeit Bahias besiegelt wurde.

Schauspieler: Nuno Lopes ,Thalmer de Freitas , Leandro Firmino ,Gideon Rose

Rádio Gogó

Jahr: 1999, Läne 20 Min.
Regie: José Araripe Jr.

Gogós Leidenschaft für Fußball ist unendlich. Am Liebsten kommentiert er live die Fußballspiele in den Armenvierteln. Er träumt davon, eines Tages seinen eigenen Radio-Sender haben zu können – Radio Carioca. Das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 1994 kommentiert Gogó auf spektakulärer Art und Weise. Nachdem Brasilien Weltmeister wird, enthüllt er ein Geheimnis, das er seit 1970 für sich behalten hatte.

Regie: José Araripe Jr.
Drehbuch: José Araripe Jr
Kamera: Hamilton Oliveira, Heloísa Passos
Schnitt: Jorge Alfredo
Darsteller: Caco Monteiro, Isabel Marinho, Karina Santos,
Wagner Moura, Riachão, Manoel Bomfim

Mittwoch, 19.11.2008 – 19.30 Uhr
Neue Kant Kinos

Antônia

Jahr: 2006, Länge: 90 Min, O.m.Engl.U.
Regie: Tata Amaral

Jahr: 2006, Länge: 90 Min, O.m.Engl.U.
Regie: Tata Amaral

Am Stadtrand von Sao Paulo werden vier Freundinnen von täglicher Gewalt, Armut, Machos konfrontiert. Dennoch wollen sie ihren Traum nicht aufgeben, im Rap erfolgreich zu sein.
Preta (Negra Li), Barbarah (Leilah Moreno), Mayah (Quelynah) und Lena (Cindy) verlassen eine männliche Rap-Gruppe, um ihre eigene Gruppe zu bilden – Antônia. Sie werden vom Agenten Marcelo Diamante (Thaíde) entdeckt und beginnen in Bars und auf Partys der brasilianischen Mittelklasse aufzutreten. Ihr Traum scheint endlich wahr geworden zu sein. Aber die harte Realität und der von Gewalt und Macho-Gehabe geprägt Alltag der Frauen bedrohen die weibliche Rap-Gruppe.

Drehbuch: Roberto Moreira, Tata Amaral
Produktion: Georgia Costa Araújo, Tata Amaral
Kamera: Jacob Sarmento Solitrenick
Schnitt: Idê Lacerda
Verleih: Downtown Filmes
Darsteller: Negra Li, Sandra de Sá, Cindy, Thobias da Vai-Vai, Leilah Moreno, Barao H.C.

Idee & Organization: Sidney Martins

Produktion: Cinemanegro
Schönhauser Allee 32
10435 – Berlin
Telefon 030 / 486 25 899

www.cinebrasil.info

Kuratoren:
O Negro No Cinema Brasileiro

Sidney Martins
sidney@cinebrasil.info

Retrospektive:

Brasilianische Botschaft
kultur@brasemberlin.de

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Sidney Martins
Schönhauser Allee 32, 10435 Berlin
Telefon + 49 / (0)30 / 486 25 899
info@sidney-martins.com
www.cinemanegro.de
www.cinebrasil.info

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