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9. Dezember 2007, 17.15 Uhr: “Na Cidade Vazia – Der verschwundene Ort”

Als Abschluss der Filmreihe „african reflections – female directors in cinema“ lädt AfricAvenir International e.V. am Sonntag, den 9. Dezember 2007 um 17:15 Uhr zur Vorführung von Maria João Gangas preisgekröntem Film „Na Cidade Vazia – Der verschwundene Ort“ in das Filmtheater Hackesche Höfe.

Hollow City african reflections – female directors in cinema

präsentiert:

Na Cidade Vazia – Der verschwundene Ort
R: Maria João Ganga, Angola/Portugal 2003
90 min, OmEngU

Am: Sonntag, den 9. Dezember 2007
Beginn: 17.15 Uhr
Ort: Filmtheater Hackesche Höfe (Rosenthaler Str. 40/41, 10178 Berlin)
Kartenreservierung und Filmauskunft: (030)283 46 03
Eintritt: 6€ / 5€ (erm.)

Kurzinhalt

Na Cidade Vazia - Der verschwundene Ort ist der erste Langfilm der 1964 in Angola geborenen Maria João Ganga. Er behandelt die Folgen des Bürgerkriegs in Angola insbesondere aus Sicht der Kinder und Jugendlichen.
Erzählt wird die Geschichte von N’Dala, einem Kriegswaisen, der aus einer ländlichen Krisenregion in die Großstadt Luanda kommt. Bei seiner Ankunft in Luanda flüchtet er vor den Nonnen, die ihn dort hingebracht haben und versucht jetzt auf eigene Faust, sich in den Wirren der Großstadt zurechtzufinden. Er trifft den alten Fischer Antonio, schließt Freundschaft mit dem etwas älteren Jungen Zé, und begegnet schließlich Joka, der ihn zur Teilnahme an einem Raubüberfall überredet, der tragische Folgen haben wird…

Es spielen u.a. mit Júlia Botelho, Ana Bustorff, Domingos Fernandes Fonseca, Joao Roldan, Raúl Rosário
Musik von Manu Dibango u.a.

Regisseurin

Maria João Ganga wurde 1964 in Huambo, Angola, geboren und studierte Film an der Ecole Supérieure Libre d`Ètudes Cinématographiques (ESEC) in Paris. Als assistant director wirkte sie bei zahlreichen Dokumentarfilmen mit, unter anderem Rostov-Luanda von Abderrahmane Sissako. Sie arbeitete ebenfalls als Dramaturgin und Regisseurin am Theater. Mit Na Cidade Vazia drehte Maria João Ganga ihren ersten Spielfilm. Das Drehbuch schrieb sie bereits 1991, zur Zeit des angolanischen Bürgerkriegs. Der Film erhielt zahlreiche Preise unter anderem auf Festivals in Paris, Madrid und Stockholm.

Maria João Ganga über „Na Cidade Vazia“

„L’histoire de N’dala est assez commune dans le quotidien angolais et il serait trop aisé de tomber dans le sensationnalisme de la guerre. Nos bonnes consciences apaisées survivront aux coups de feu, pas N’dala.
En tant que femme angolaise je vis le jour-le jour turbulent de Luanda, qui malgré la paix récemment instaurée devrait encore voire durant des années nombre d’enfants dans ses rues.“

Preise und Festivals (Auswahl)

Preis der Jury Graine de Cinéphage, Festival des films de femmes, Créteil, Frankreich, 2004
Publikumspreis und 3. Preis der Jury, Filmfestival des afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Kinos, Mailand, 2004
Preis der Jury, Festival de Paris Ile de France 2004
Preis der Jury, Festival du Film de Paris, 2004
Offizieller Wettbewerb, Festival Miroirs d’Afriques, Marseille, 2007
Auswahl, Cinemafrica Film Festival, Stockholm, Schweden, 2004
Auswahl, Festival de Cannes, 2007

african reflections

‘african reflections’ ist eine monatlich im Filmtheater Hackesche Höfe stattfindende Filmreihe, in deren Rahmen Spiel- und Dokumentarfilme afrikanischer FilmemacherInnen präsentiert werden. ‚female directors in cinema’ stellte zwichen Januar und Dezember 2007 das Filmschaffen von Regisseurinnen in den Mittelpunkt der Screenings.
KuratorInnen der Reihe sind Philippa Ebéné und Julien Enoka-Ayemba.

‘african reflections’ findet statt in Kooperation mit dem Filmtheater Hackesche Höfe und mit freundlicher Unterstützung der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ) bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen. Medienpartner ist radio multikulti.

Kontakt
Frauke Wiegand. f.wiegand@africavenir.org
Weitere Informationen unter: www.africavenir.org

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