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Bildung und Menschenrechte in Westafrika

Am Montag, 4. Juli 2005, 19.30 Uhr laden der GEW, die Heinrich-Böll-Stiftung und die Initiative Pro Afrika zu einem Informationsgespräch mit Gästen aus Burkina Faso. Die Veranstaltung wird von AfricAvenir unterstützt und findet in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung statt.

Hackesche Höfe, Rosenthaler Str. 40/41, 10178 Berlin (Galerie 5. Stock), eine Veranstaltung des GEW-Hauptvorstandes, der Heinrich-Böll-Stiftung und der Initiative „Pro Afrika“.

Sehr geehrte Damen und Herren,

von „Meilenstein“ und „Durchbruch“ bei den Nord-Süd-Beziehungen ist die Rede nach dem angekündigten Schuldenerlass für einige der ärmsten Länder. So auch für Burkina Faso. Der Chef der Weltbank, Paul Wolfowitz, besucht in diesen Tagen das Land, das bei UN-Experten wegen guter Regierungsführung als vorbildlich gilt.

Halidou Quédraogo, Vorsitzender der afrikanischen Menschenrechtsorganisation UIDH ist da anderer Meinung: Burkina Faso leide unter einer Mafia-Regierung, so lautete sein Fazit bei seinem Deutschland-Besuch im Jahre 2000. Nun sind wir gespannt auf seinen Kommentar zu neueren Entwicklungen in Burkina Faso, auch zu den bewaffneten Konflikten in der Elfenbeinküste und den Wahlmanipulationen in Togo.

Ebenfalls anwesend ist eine Delegation der burkinischen Bildungsgewerkschaft SYNTER, die gegenwärtig auf Einladung der GEW deutsche Partner besucht. LehrerInnen sind in Burkina Faso das Rückgrat zivilgesellschaftlichen Engagements. In Kampagnen gegen Korruption, Rechtlosigkeit und Bildungsnotstand setzen sie sich oft gemeinsam mit ihren Schülern für eine bessere Zukunft ein. Darüber wird SYNTER-Generalsekretär Mamadou Barro informieren.

Für die GEW ist, wie ihr Vorsitzender Ulrich Thöne erläutern wird, die Kooperation mit KollegInnen aus Burkina Faso und ihrer Gewerkschaft ein Beispiel für einen konkreten Nord-Süd-Dialog, um sich gemeinsam im Rahmen der weltweiten Kampagne „Education For All“ für die Verwirklichung der internationalen Zielsetzungen (Dakar, Millenniumsziele) zu engagieren, die allen Mädchen und Jungen in allen Ländern bis zum Jahre 2015 eine qualitativ gute Bildung ermöglichen soll, ein Thema, das auch auf dem G8 Gipfel vom 6.- 8. Juli von Bedeutung ist.

Nach den drei einführenden Statements ist Gelegenheit für Fragen und Gespräche (für professionelle französisch- Übersetzung ist gesorgt). Über Ihr Interesse und die Teilnahme an dieser Veranstaltung, an der sich auch die Organisationen „AfricAvenir“ und „inwent“/ASA-Programm beteiligen, würden wir uns freuen.

Christoph Heise / Antonie Nord / Werner Kersting
GEW-Hauptvorstand / Heinrich Böll-Stiftung / Initiative „Pro Afrika“

2 Responses to “Bildung und Menschenrechte in Westafrika”

  1. Mein Parteibuch » Blog Archive » G8 Weltwirtschaftsgipfel 2005 in Schottland Says:

    er G7 und Rußlands Finanzminister für viele der ärmsten Länder der Welt nun die Themen Afrika und Klimaschutz besonders hervorheben. Ob dabei viel konk […]

  2. ben Says:

    es ist schon schizo, aber die stabile Regierung BF(warum auch immer sie stabil ist) ist ein wichtiger pro-faktor für entwicklungszusammenarbeit. das ein enormer betrag von staatlichen entwicklungsgeldern abgezweigt wird, das wissen auch die großen hilfsorganisationen, da hilft auch keine stabile regierung der korruption entgegenzuwirken (-: . was aber durchaus sehr wichtig ist ist die sicherheit der europäischen helfer vor ort und hier ist BF noch gut dabei.

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